Individuelle Lösung

Martin Schrüfer,

Skype-Inventur mit Wirtschaftsprüfer

Seit Mitte März brauchen Kunden und Wirtschaftsprüfer für eine Inventur nicht mehr persönlich vor Ort in den Logistikcentern sein. Der Logistikdienstleister GROUP7 bietet Inventuren per Skype an allen Lagerstandorten in Deutschland auf mehr als 220.000 Quadratmeter an.

© Group7

Eine Skype-Inventur läuft in folgenden Schritten ab: Nach Abschluss der Inventurhauptzählung werden die Zählergebnisse elektronisch an den jeweiligen Wirtschaftsprüfer übermittelt. Dieser wählt dann bestimmte Artikel als Stichproben aus. Im nächsten Schritt organisiert Group7 eine Videokonferenz, in der die einzelnen Stellplätze der Artikel angesteuert werden, um für die vorab ermittelte Anzahl den physischen Beweis zu erbringen. „Wir haben mit Hochdruck an dieser Lösung gearbeitet, um unseren Kunden auch in der Corona-Krise solide Jahresinventuren zu ermöglichen“, erklärt Günther Jocher, Vorstand der Group7 AG.

Die erste Skype-Inventur führte Group7 im Logistikcenter Kelsterbach bei Frankfurt durch. „Wir standen vor einem Dilemma: Einerseits war eine klassische Inventur durch die Corona-Vorschriften nicht möglich. Andererseits kam eine Verschiebung der Bestandszählung aufgrund des Geschäftsjahresabschlusses auch nicht in Frage“, erläutert Hubert Borghoff, Leiter Logistik und Prokurist von GROUP7. Schnell wurde hier gemeinsam mit dem Kunden und dem Wirtschaftsprüfer eine Lösung gefunden. Geholfen hat dabei die Erfahrung des Logistikdienstleisters mit innovativen Themen der mobilen Datenerfassung. „Das hat die Entwicklung unserer Lösung per Skype beschleunigt“, so Borghoff weiter. Die Group7 AG setzt als weiteres innovatives Verfahren im Bereich Inventur Drohnen im Schmalgang ein.

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Neue Prozesse bei Inventuren sind bei Group7 im Moment nicht die einzigen Herausforderungen, mit denen sich Kunden an das Unternehmen wenden. „Gerade in der aktuell schwierigen Zeit von Corona bieten wir deutschlandweit logistische Lösungen und zusätzliche Lagerflächen flexibel und kurzfristig in unseren modernen Multiuserwarehouses an“, sagt Jocher abschließend.

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